Montag, 9. März 2015

"Liebster Award"

Ui, ich wurde heute von Katrin für den "liebster Award" nominiert! Natrülich werde ich auch mitmachen!



Vorher möchte ich noch kurz die Regel erklären, denn auch ich darf später Blogs, die ich sehenswert finde, für den “liebster Award” nominieren:
-Man verlinkt die Person, die euch für den Award nominiert hat
-Man beantwortet die 11 Fragen, die euch die Person gestellt hat
-Man nominiert danach selbst 5- 11 BloggerInnen
-Man informiert diese BlogerInnen dann über die Nominierung ( oder man fragt vorher schonmal freundlich nach, ob Zeit und Lust vorhanden ist)
-Man stellt diesen BlogerInnen 11 neue Fragen

Bevor ich selber die mir gestellten Fragen beantworte nominiere ich:

Nadine, die in ihrer Elternzeit mal ein bisschen aktiv werden darf: https://www.facebook.com/DieKleineWunderkiste?fref=ts
Sabrina von Mamahochzwei, die eine wunderbar kreative Seite geschaffen hat: http://www.mamahoch2.de/
Die fabelhafte Kate, die sich auch durch die Elternzeit hangelt: http://made-by-kate.de/
Und dann geht die Reise noch einmal weit weg nach Österreich zu Christina, die ich für ihre Perlen sehr vereehre: http://christinasbuntewelt.blogspot.de/

Eure Fragen sollen sein:

1. Wie hast Du Deine kreative Ader in dem Bereich entdeckt, in dem Du jetzt aktiv bist?
2. Gab/gibt es noch andere Bereiche, in denen Du Dich ausprobieren wollen würdest?
3. Interessiert sich Dein Mann für Deine Kunst?
4. Geregelte Arbeitszeiten oder wann immer es geht?
5. Wo siehst Du Dich und Deine Kreativität in 5 Jahren?
6. Würdest Du es wieder so machen? 
7. Auf welchen Wegen vertreibst Du Deine Waren?
8. Kamen Dir jemals Zweifel an Deiner Tätigkeit?
9. Hast Du etwas Neues in Arbeit, das Du uns verraten magst?
10. Welches Deiner Produkte magst Du selbst am liebsten?
11. Was war die schlimmste Panne beim Herstellen Deiner Produkte?

Hier nun die Beantwortung der an mich gestellten Fragen:

1. Seit wann näht Ihr?

Das allererste Mal habe ich schon als Kind genäht. Meine Mama hat noch recht viel selber gemacht, von Kleidung über Stofftiere bis hin zu Gardinen und Co. So hab ich mir einiges abgucken dürfen. Da ich die Nähmaschine anstrengend fand, habe ich viel mit der Hand genäht, vor allem Kleidung für meine einzige Barbie-Puppe und Stofftiere.
Während des Studiums lag diese kreative Ader komplett brach, bis dann mein zweiter Sohn zur Welt kam. Und so fing ich 2009 wieder intensiv an. Ein Jahr später wurde mein Label Lollies geboren - und wird somit in diesem Jahr 5! (Gut, dass mich mal jemand gefragt hat!)

2. Hattet Ihr Zeiten in Eurer “Nähkarriere”, in denen Ihr Zweifel hattet ob das Nähen noch etwas für Euch ist?

Haha, als ich mir das erste Mal eine Overlock gekauft hatte (sie war von Aldi) und diese einfach überhaupt nicht das machte, was ich von ihr wollte. Ich hatte 2/3 der Zeit damit zu tun sie einzufädeln und war kurz davor, sie aus dem Fenster zu werfen und alle Stoffe zu verkaufen! 

3. Welches Projekt stellte Euch vor die größten Herausforderungen?

Gardinen aus Walk für unseren Kindergarten: diese riesigen Stoffbahnen mag ich ohnehin nicht, aber dann auch noch aus diesem schweren Walk, der mir durch sein Gewicht ständig unter der Maschine wegrutschte... Puh! ;)

4. Habt Ihr einen oder mehrere Stoffschätze, an die Ihr nicht heran wollt, weil Euch kein Projekt würdig genug war bisher?

Ja, ich habe noch einen zauberhaftenVelours von Hilco in braun mit Blumenornamenten. Eventuell wird das einmal ein Mantel für meine kleine Dame!

5. Empfindet Ihr Konkurrenzdruck?

Nicht wirklich. Natürlich sind es in den letzten 5 Jahren sehr viel mehr Frauen geworden, die Genähtes zum Kauf anbieten. Aus verschiedenen Gründen sehe ich das sehr enspannt:

Jede von uns hat - sofern wirklich kreativ - eine ganz eigene Handschrift für ihre Kollektionen. Und jede von uns arbeitet komplett anders: eine macht ganz schlichte Kinderkleider, eine bunte Erwachsenenkleidung. Eine näht ganz aufwendige Einzelstücke, die andere Kleinserien. Die eine verkauft auf DaWanda, die andere auf Facebook, die nächste im Freundeskreis und die vierte nur auf Märkten.
Um einen Konkurrenzdruck aufzubauen, müssten die Produkte vergeichbar sein - und meistens sind sie das eben nicht.
Zudem glaube ich, der Markt ist sehr groß: in diesem Land leben über 80 Mio Menschen und jede von uns stellt nur eine handvoll Dinge her. Der Markt ist noch lange nicht gesättigt!
Zu guter Letzte denke ich auch, dass es aktuell eine Modeerscheinung ist, die irgendwann wieder abebbt. Übrig bleiben dann die, die eine wirkliche Passion gefunden haben.

6. Schere oder Rollschneider?

Auch wenn jede Schneiderin nun aufschreit: Rollschneider! Ich liebe sie einfach!

7. Sammelt Ihr alle Nähschnipsel oder werft Ihr lieber weg?

Ich sammle. Das liegt wohl vor allem daran, dass es mir immer so leid tut, diese wunderbar bunten Fetzen wegzuwerfen. ;) Die Reste aus der Overlock sammle ich in Beuteln und verschenke sie an Leute, die damit Sandsäcke ausstopfen wollen. Applikationsreste habe ich schon kistenweise für ein kleines Trinkgeld verkauft und Walkreste wandern in Kindergarten und Schule, dort werden sie immer gern noch kreativ verarbeitet.

8. Gibt es bei Euch „UFOS“?

Herrje, ja! Ne ganze Kiste voll... Ab und zu sortiere ich mal und arbeite an dem ein oder anderen Teil, aber ... nunja, die Kiste ist voll. :)

9. Was macht Ihr neben dem Nähen noch gerne?

Wenn ich Zeit hätte: so einiges! ;) Früher war es der Sport, der meine Freizeit hauptsächlich bestimmte: ich bin vor den Kindern Rennrad und gelegentlich auch Radrennen gefahren. Es wäre ein Traum, wieder aufs Rad steigen zu können, aber es nimmt einfach mit so vielen kleinen Kindern zu viel Zeit in Anspruch.
Lesen ist auch etwas, das durch die Kinder zu kurz kommt.
Ansonsten probiere ich gern Neues aus, sei es um Haus zur Verschönerung unseres Wohnraumes oder im Garten - ich lerne gern etwas Neues.

10. Ist das Nähen auch Euer Beruf oder nur Hobby?

Definiere "Beruf"! ;) Also, gelernt habe ich bekanntermaßen etwas anderes: mit zwei juristischen Staatsexamina ist mein Beruf eigentlich Juristin. Mit den Kindern wurde klar, dass ich nicht mehr arbeiten kann wie früher und würde ich das so nicht mehr können, hätte ich an meinem Beruf nicht mehr dieselbe Freude.
Das Nähen ist somit nicht mein Beruf. Aber ich habe mich entschieden, damit nun erst einmal auf längere Sicht mein Geld zu verdienen - und das bald auch nicht mehr nur nebenbei.

11. Ebooks oder lieber Schnittmusterhefte?

Beides - wenn sie gut gemacht sind, ist es gleichgültig.


Keine Kommentare:

Kommentar posten